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Montag, 7. Juli 2008

Warum Brokkoli vor Prostatakrebs schützt

Forscher haben eine Erklärung dafür gefunden, warum der Verzehr von Brokkoli Männer vor Prostatakrebs schützen kann. Inhaltsstoffe des Gemüses wirken demnach auf das Erbgut ein und verändern Signalwege, die im Zusammenhang mit der Krebsentstehung in der Prostata stehen. Besonders ausgeprägt sind die Effekte bei Männern, die über eine bestimmte Variante des Enzyms GSTM1 verfügen. Das berichten Forscher vom Institute of Food Research (Norwich, Großbritannien) im Journal "PloS One".

Sie hatten 22 Männer mit einem erhöhten Prostatakrebsrisiko ein Jahr lang untersucht. Elf Männer aßen zusätzlich zur normalen Kost 400 Gramm Brokkoli in der Woche, die anderen 400 Gramm Erbsen. Vor Beginn der Studie, nach sechs und nach zwölf Monaten entnahmen die Forscher allen eine Gewebeprobe aus dem Organ. Veränderte Genaktivität wurde vor allem bei der Brokkoli-Diät beobachtet.
dpa

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