Mutter versuchte ihren Sohn zu befreien
Schulschwänzer klebt sich ans Bett fest
Industrieklebstoff härtet in Sekunden und ist eigentlich dazu da, schwere Materialien oder Kunststoffe fest zu verbinden. Aber man kann diesen Klebstoff auch sehr gut für Kleine-Jungen-Streiche nutzen. Das jedenfalls dachte sich wohl der 10-jährige Diego aus Monterrey in Mexiko. Er klebte sich die rechte Hand mit dem Komponentenklebstoff am Bett fest. Nach den Weihnachtsferien wollte der Junge einfach nicht wieder zur Schule gehen. Gut nur, dass seine Mutter auch im Haus war. Für sie war es jedoch noch schwieriger als sonst, ihren Jungen aus dem Bett zu holen.
Stundenlang suchte die Mexikanerin wörtlich nach "Lösungsmöglichkeiten" - Wasser, Öl, und sogar Nagellackentferner. Doch nichts half. Verärgert über den Streich ihres Jungen fiel ihr nur noch eine Möglichkeit ein: Die Polizei. "Ich weiß auch nicht, warum er es getan hat, er ist ein guter Junge" sagt seine Mutter der mexikanischen Zeitung "Reforma". Doch auch die mexikanische Polizei konnte nicht helfen. Erst herbeigerufene Sanitäter hatten die Lösung: Ein spezielles Spray befreite den Jungen. Während die Rettungskräfte mit dem Mittel den Klebstoff von der Hand des Zehnjährigen lösten, schaute er sich gelassen Zeichentrickfilme im Fernsehen an.
Sein Streich, um nicht in die Schule zu müssen, funktionierte am Ende dann doch nicht: Nur wenige Stunden später als seine Mitschüler musste auch Diego in die Schule.

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